Für jede Aufgabe
das passende Material

Weich zum Abstauben, kräftig zum Scheuern oder elastisch zum Polieren: Die Eigenschaften einer Bürste werden wesentlich durch ihren Besatz bestimmt. Deshalb wählen wir Naturborsten, Tierhaare und Pflanzenfasern passend zur jeweiligen Anwendung aus.

Material ist nicht
gleich Material

Eine besonders weiche Bürste ist nicht automatisch die beste Bürste – ebenso wenig wie eine möglichst harte. Entscheidend ist, was gereinigt, gepflegt oder bearbeitet werden soll.

Ziegenhaar nimmt feinsten Staub auf, Rosshaar verbindet Elastizität mit guter Reinigungskraft und kräftige Pflanzenfasern lösen auch hartnäckige Verschmutzungen. Unsere Materialkunde hilft Ihnen dabei, die richtige Bürste für Ihren Bedarf zu finden.

01

Naturborste

Eigenschaften

Anwendungen

02

Ziegenhaar

Eigenschaften

Anwendungen

03

Rosshaar

Eigenschaften

Anwendungen

04

Wildschwein-
borste

Eigenschaften

Anwendungen

05

Fibre & Union

Eigenschaften

Anwendungen

06

Arenga

Eigenschaften

Anwendungen

Ein kleiner Einblick in die Geschichte und Herkunft der Bürstenrohstoffe

Ein kleiner Einblick in die Geschichte und Herkunft

Die Geschichte von Bürsten und Besen reicht wohl bis in die Antike zurück, was manche Ausgrabungen offensichtlich nahelegen.

Viele detaillierte Berichte über das Bürstenmacherhandwerk gibt es aber tatsächlich erst seit dem Mittelalter, wo dieses Handwerk erstmals als Zunft erwähnt wird, ähnlich dem Beruf des Korbflechters.

Die Auswahl der Materialien war zu dieser Zeit noch eher begrenzt, wenn auch damals durchaus schon Tierhaare, wie z.B. von Pferden oder Schweinen Verwendung fanden. Auch das Reisig von Bäumen, z.B. Birke, wurde gerne zur Herstellung von Besen verwendet. Selbst Haare von Eichhörnchen, Mardern und Dachsen gewannen über viele Jahre mehr und mehr Bedeutung für die Herstellung von hochwertigen Pinseln, wie sie auch heute noch durchaus Verwendung finden, z.B. feine Malpinsel.

Die Aufgabe des Bürstenmachers bestand nicht nur in der Herstellung der Produkte, sondern auch in der Vorbereitung der Materialien. Dieser Vorgang wird als Zurichten bezeichnet. Hier werden die Haare bzw. Borsten gereinigt, geglättet und auf Länge gebracht. Der Bürstenmacher richtete sein Material selbst zu. Im Laufe der vielen Jahre entstanden dann hier bei uns Zurichtereien, die die Bürstenmacher entlasteten und ihnen mehr Zeit für die Herstellung ermöglichte. Heute werden diese Materialien schon in den Erzeugerländern zugerichtet, um hier dann zu Bürsten verarbeitet zu werden. Zurichtereien gibt es bei uns inzwischen nicht mehr viele.

Im Zuge der Kolonialisierung der südlichen Hemisphäre durch europäische Mächte, gelangten damals hier noch unbekannte, neue Fasern nach Europa. Diese waren meist pflanzlicher Natur (Palm- oder Kaktuspflanzen). Viele von ihnen werden auch heute noch erfolgreich verwendet, wie beispielsweise bei der Herstellung von Straßenbesen oder Reinigungsbürsten. In den vergangenen Jahrzehnten unserer Zeit wurden aber immer mehr natürliche Fasern durch die viel kostengünstigere Erzeugung von Fasern aus Kunststoff ersetzt. Diese kosten zwar viel weniger, als Naturfasern, büßen aber oft an der Qualität gegenüber Naturmaterialien ein.

Wir als Fachbetrieb haben uns schon zu Beginn unserer Firmengeschichte entschieden, Naturfasern zu verwenden, auf Grund ihrer hervorragenden Eigenschaften und der Tatsache, dass am Ende kein Kunststoff in den natürlichen Kreislauf gelangt.

Bis heute gelingt uns das ausgesprochen gut, da die entsprechenden Materialien immer gut verfügbar waren und es sieht auch so aus, daß dies in absehbarer Zukunft auch so bleiben wird.

Die passende Bürste
für Ihren Alltag

Entdecken Sie unser vielseitiges Sortiment an Naturbürsten und praktischen Alltagshelfern. Ob für Haushalt, Körperpflege, Garten oder Schuhe – in unserem Onlineshop finden Sie die passende Bürste für Ihre Anwendung.